Aktuelle Artikel und Updates
Vorstellung der Kandidaten im Fletz am 27. Februar
Fast alle Stühle im Fletz des Bayerischen Hofs waren besetzt, als die Bürger für Prien ihre Kandidatenvorstellung zur Kommunalwahl mit zwei traditionellen Volksmusikstücken auf Gitarre und Ziach stimmungsvoll und unter launiger Moderation durch Sven Günzel eröffneten.
Mit ihrer Begrüßung gab die Vorsitzende der parteifreien Umweltliste, Marion Hengstebeck, zunächst einen Überblick über die Entstehung und erfolgreiche Entwicklung der Wählergemeinschaft, die schon seit rund 40 Jahren in Prien aktiv ist. Sie betonte dabei das Anliegen der „Bürger für Prien“, kommunalpolitische Entscheidungen transparent, bürgernah und die Umwelt berücksichtigend zu treffen. Ihr persönlich liege der Klimaschutz besonders am Herzen.
Anschließend berichtete Fraktionssprecher Kersten Lahl aus der laufenden Gemeinderatsarbeit. Er hob hervor, über welch großartige Voraussetzungen Prien doch eigentlich verfüge, und wie wichtig es sei, diesen auch gerecht zu bleiben. Dies verlange aber einen guten strategischen Plan auf dem Weg in die Zukunft, statt sich nur mit schlichter Verwaltung zufrieden zu geben. Auch führten einige angedachte Erweiterungen am See rund um das Prienavera in eine völlig falsche Richtung und seien nicht akzeptabel. Es gebe sehr viel Sinnvolleres mutig anzugehen (Seestraße, Zentrum, Verkehrsberuhigung, ÖPNV etc.), dies zum deutlich höheren Nutzen Priens. Zugleich unterstrich er mit Blick auf die Wahl: „Für all das braucht man aber schlichtweg eine Mehrheit im Rat.“
Im Anschluss stellten sich die weiteren Kandidaten vor und betonten ihre jeweils besonderen Interessen an der Gemeindepolitik: Tobias Ihm engagiert sich als Nummer 1 der Liste für Natur- und Landschaftsschutz; Kristin Lindemann setzt sich für Ortsbild und Verkehr ein; Reiner Blome betont die Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Ökologie; Fabian König zielt auf die Themen Wirtschaftsentwicklung und Mobilität; Elke Lang fordert mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung. Auch Ludmilla Groß (Kultur und Soziales) Christoph Strigl (Digitalisierung, Kultur), Helge Holzer (Bürgerbeteiligung, Landschaftsschutz), August Pflugfelder (als Radverkehrsbeauftrager der Gemeinde natürlich an diesem Thema besonders interessiert) und Michael Frost (Ortsentwicklung, Wirtschaft) orientieren sich an für Prien wegweisenden Themen. Weitere Informationen zu allen Kandidierenden finden sich auf der Homepage der Wählergemeinschaft (bpf-prien.de).
Die Bürger für Prien präsentieren damit ein sichtbar breites Spektrum an beruflichen Hintergründen und Interessen über alle relevanten Altersgruppen hinweg. Im Fletz war man sich jedenfalls einig: Mit dieser Expertise und diesem Engagement ließe sich eine Menge in Prien bewegen. Der Nachmittag endete mit vertiefenden Fragen der Gäste und einer regen Diskussion insbesondere zur Ortsentwicklung. Dabei wurde auch deutliches Unverständnis artikuliert, warum einige ausgezeichnete Studien der letzten 15 Jahre in der praktischen Gemeindepolitik schlichtweg ignoriert blieben.
Bericht zum Spaziergang vom 07.Februar entlang der Seestraße
Die Seestraße Priens im Fokus.
Ertragreicher Versuch eines Blicks von außen.
„Heute schon flaniert?“ Unter diesem Motto luden die Gemeinderatskandidaten der „Bürger für Prien“ zu einem Spaziergang „erhellender Natur“ vom Bahnhof Prien runter zu den Schären ein. Methodisch bediente man sich dabei einer besonderen Variante: Der Weg sollte bewusst aus der Perspektive einer auswärtigen Familie mit zwei Kindern beschritten werden, die aus München mit dem Zug kommend mit einiger Neugierde zum See mit Hafen, Promenade und Prienavera will. Ein frischer, unverstellter Blick von außen bringt ja oft bessere Erkenntnisse als abgestumpfte Gewohnheitsroutine.
Ziel dieses Rollenspiels sei keineswegs, diesen Teil Priens einseitig schlecht zu reden, wie Marktgemeinderat Kersten Lahl (BfP) vorab herausstellte. Ganz im Gegenteil: Gerade diese Hauptverbindung zwischen Zentrum und Hafen besitze nach seiner Überzeugung enorme Bedeutung für Tourismus, Wirtschaftskraft und auch Lebensqualität Priens. Ihre Attraktivität wirke sich letztlich auf das Image des ganzen Ortes aus. Von daher müsse man jede Chance zur konstruktiven Verbesserung nutzen – also mit offenen Augen eine ehrliche Bestandsaufnahme vornehmen und realisierbare Ideen ableiten. Die einfachen Fragen lauten: „Was ist schön? Was ist weniger schön? Und vor allem: Was lässt sich wie verbessern?“ Natürlich entbehre es jeder Realität, aus der Seestraße von heute auf morgen einen Prachtboulevard konstruieren zu wollen. Aber kreative Ansätze bereits im Kleinen bewirken ja oft Großes.
Imaginärer Ausgangspunkt ist also der Bahnhof, Punkt 14:00 am vergangenen Samstag. Unsere fiktive Familie stellt zunächst mit langen Gesichtern fest: Es fährt in den nächsten drei Stunden kein Ortsbus zum Ausflugsziel Hafen. Und die gerade für Kinder so attraktive Chiemsee-Bahn, also das „Bockerl“, schlummert dummerweise tief im „Winterschlaf“, dies noch bis Mitte Mai. So lange kann man ja schlecht warten. Also bleibt nur die Variante zu Fuß, immer die Seestraße runter. Es heißt schließlich „Prien am Chiemsee“, also kann es nicht allzu weit sein.
Die Meile nach unten ist dann doch gefühlt recht weit und auch beschwerlich. Schon am Hinterausgang des Bahnhofs fehlt ein informativer Ortsplan. Die Fußwege auf beiden Seiten der für Autos üppig ausgebauten Straße sind echt schmal. Bei Gegenverkehr auf dem Fußgängerstreifen heißt es meist: Gänsemarsch. Nur einzeln verstreute Geschäfte in recht gesichtslosen Wohnblöcken lockern die Monotonie etwas auf, auch wenn der eine oder andere Leerstand diesen Effekt schnell wieder zunichte macht. Restaurants gibt es zwar eine Handvoll, aber eingeladen ist man offenbar nur abends. Und die attraktive Eisdiele hat natürlich ebenfalls Winterpause. Aber klar: Den vorbeiflitzenden Autos macht das alles nichts aus. Sie genießen die freie Fahrt. Da fragt sich die Mutter der beiden Kinder schon: Warum verengen die nicht wenigstens abschnittsweise mit ein paar begrünten Ausbuchtungen die Fahrstraße? Lässt sich der motorisierte Verkehr wirklich nicht etwas entschleunigen, um uns das Überqueren der breiten Straße zu erleichtern? Und überhaupt: Was spricht hier gegen Tempo 30?
Na ja, wir verscheuchen diese Gedanken schnell. Wir wollen ja zum See runter. Das eine oder andere Bankerl verschafft uns dabei die Chance zum kurzen Verschnaufen. Allerdings stellen wir erstaunt fest, in welch erbarmenswerten Zustand diese mitunter sind. Instinktiv denken wir darüber nach, wie schon so ein Detail wie eine marode Bank sich im Hinterkopf eines Touristen festsetzt und instinktiv das Image des Ortes beeinflusst. „Da fehlt schlichtweg so etwas wie gelebtes Qualitätsmanagement“, sinniert Tobias Ihm als einer der BfP-Kandidaten. Und seine Kollegin Helge Holzer wünscht sich, gemeinsam mit Geschäftsleuten und Anliegern eine Art Interessengemeinschaft zu gründen, um die Seestraße zum Nutzen Priens endlich aufzuwerten.
Schließlich ist unsere fiktive Familie einigermaßen erschöpft am Hafen angekommen und atmet tief durch, als man gemeinsam die Schären mit dem grandiosen Blick auf See, Berge und Herreninsel samt Königsschloss betritt. Jetzt hält der Ausflug wirklich das, was sich alle versprochen haben! Und schnell vergessen ist dann auch die leichte Erinnerung von vorhin an das bekannte, freilich auf eine Harzwanderung bezogene Kurzgedicht: „Viele Steine – müde Beine – Aussicht keine – Heinrich Heine“. Trotzdem sind sich Vater und Mutter einig, das nächste Mal lieber mit dem Auto zum Chiemsee anzureisen. Wer würde es ihnen verdenken?
Wahlkampf am Marktplatz
Am 13.02.2026 trafen wir uns zum Treffen mit Priener Bürgern auf dem Marktplatz in Prien. Bei zwar kalten Temperaturen, aber doch ab und zu Sonnenschein, führten wir interessante Gespräche mit den Bürgern von Prien.
Spaziergang mit den Kandidaten
Am 7.02.2026 gehen Kandidaten der Bürger für Prien mit Interessierten vom Bahnhof bis zum See. Hierbei kann man die Kandidaten kennenlernen und sich mit ihnen über eigene Ideen und Wünsche zur lebenswerten Gestaltung von Prien austauschen.
Der Spaziergang beginnt um 14:00 Uhr am Bahnhof der Chiemseebahn.
Nachtrag zum Bericht aus dem November
Im Dezember hatte die Fraktion einen Antrag zur Öffnung des Freibads gestellt. Im Fraktionsbrief Januar können Sie das Ergebnis der Abstimmung nachlesen. Wir bleiben aber weiter an diesem Thema dran.
Für ein kostenfreies Freibad in Prien
Im November 2025
Das Freibad in Prien, direkt am wunderschönen Chiemsee neben dem Primavera, ist ein Ort, den viele von seit Jahren mit Sommer, Begegnungen und Natur verbinden. Leider ist der Zugang zu diesem besonderen Fleck derzeit nur während der Badesaison von Mai bis September möglich – und auch dann nur gegen Eintritt.
Wir, die Bürger für Prien, wünsche uns, dass dieses Gelände das ganze Jahr über frei zugänglich ist – ohne Eintrittspreise, als offener Ort für alle.
Warum ein kostenfreier Zugang sinnvoll ist:
– Öffentliche Fläche – öffentlich zugänglich: Das Freibadgelände liegt direkt am See und gehört damit zu den schönsten öffentlichen Orten unserer Gemeinde. Es sollte ganzjährig für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar sein.
– Unverhältnismäßige Kosten: Die Einnahmen durch Eintrittspreise sind so gering, dass der Verwaltungsaufwand höher ist als die Einnahmen. Der Eintritt verursacht also mehr Kosten als Nutzen.
– Für Priener Familien ein zu hoher Kostenfaktor
– Ganzjährige Nutzung: Viele Menschen möchten das Gelände auch außerhalb der Badesaison nutzen – zum Spazieren gehen, Verweilen oder einfach, um den Blick auf den See zu genießen.
– Lebensqualität und Gemeinsinn: Ein offener Zugang stärkt das Gemeinschaftsgefühl, fördert Begegnungen und mach Prien noch lebenswerter.
Wir setzen uns dafür ein, dass das Priener Freibad am Chiemsee künftig ganzjährig und kostenlos zugänglich bleibt – als öffentlicher Ort für Erholung, Begegnung und Naturgenuss.
Bürger für Prien beim Ramadama dabei
Am Samstag, den 25. Oktober 2025, beteiligten sich drei Mitglieder der Wählergemeinschaft Bürger für Prien an der traditionellen Müllsammelaktion der Gemeinde, dem Ramadama.
Trotz des eher durchwachsenen Wetters machten sich die Helferinnen und Helfer am Chiemseeufer auf den Weg, um achtlos weggeworfenen Abfall einzusammeln. Mit Handschuhen, Greifzangen und viel Einsatz trugen sie dazu bei, die Natur rund um Prien sauber zu halten.
Unterstützt wurde die Aktion auch von der Priener Wasserwacht, die mit ihrem Engagement ein wichtiges Zeichen für den Schutz von See und Ufer setzte.
Die Bürger für Prien bedanken sich bei der Gemeinde für die Organisation und bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig gemeinsames Handeln für ein lebenswertes Prien ist.
Neubürgerempfang in Prien – Eine alte Idee wird Wirklichkeit
Im Oktober 2025:
Bereits im Jahr 2014 hatten die Bürger für Prien einen Antrag auf die Einführung eines Neubürgerempfangs gestellt. Ziel war es, neue Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Gemeinde willkommen zu heißen, ihnen Ansprechpartner vorzustellen und ihnen die vielen Facetten des Priener Gemeindelebens näher zu bringen.
Damals wurde unser Antrag abgelehnt.
Um so er erfreulicher ist es, dass dieselbe Idee nun – diesmal auf Initiative der CSU – erneut eingebracht und mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Selbstverständlich haben auch wir, die Bürger für Prien, diesen Antrag mit voller Überzeugung unterstützt, denn das Wohl und die Integration neuer Prienerinnen und Priener liegen uns am Herzen – ganz gleich, von welcher Seite ein Vorschlag eingebracht wird.
Wir freuen uns, dass eine gute Idee, die wir schon vor vielen Jahren auf den Weg bringen wollten, nun endlich umgesetzt wird. Der geplante Neubürgerempfang ist ein Gewinn für alle: für die Gemeinde, die Vereine und vor allem für die neuen Bürgerinnen und Bürger, die Prien künftig ihr Zuhause nennen.
Kommende Veranstaltungen

Vorstellung der Kandidaten
Lernen Sie die Kandidaten der Bürger für Prien bei Kaffee und Getränken kennen.
ab 16:00 Uhr im Fletz (Bayerischer Hof), Bernauer Str. 3, 83209 Prien
27. Februar 2026
Kostenlos

Mobilität in Prien neu denken
Podiumsdiskussion mit dem ADAC organisiert von KomMit, Kommunal mitmachen in Prien
Es werden Ausschnitte aus dem Film Cycling Cities gezeigt.
18:30 Uhr im Mehrzweckraum der Waldorfschule
27. Februar 2026
Kostenlos

Spaziergang vom Bahnhof zum See
Lernen Sie Kandidaten der Bürger für Prien kennen und teilen Sie uns Ihre Ideen und Wünsche für ein lebenswertes Prien mit.
Startpunkt: 14:00 Uhr
Chiemseebahn hinter dem Bahnhof
07. Februar 2026
Kostenlos

Bavaria ruft! Mehr Frauen in die Räte
Kommunalpolitik zum Anfassen und Mitmachen in Prien.
Bavaria ruft! ist eine überparteiliche Initiative für mehr Frauen in der Kommunalpolitik.
Teilnehmen wird auch unsere Kandidaten Kristin Lindemann.
Um 17:00 Uhr in Mike’s Kino, Bernauer Straße 13a, 83209 Prien
11. Februar 2026
Kostenlos
Kontaktieren Sie uns
Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer aktiven Teilnahme bei Bürger für Prien. Bitte nutzen Sie das untenstehende Formular, um uns Ihre Fragen oder Ihr Interesse mitzuteilen. Gemeinsam können wir Prien noch lebenswerter gestalten.
Kontaktieren Sie uns per E-Mail unter info@buergerfuerprien.de oder telefonisch unter +49 8051 123456. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!
